Mehr Bürgerbeteiligung || Matthias Knaak Mehr Bürgerbeteiligung

Wenngleich ich die Arbeit der Stadtverwaltung sehr schätze: In der Bürgerschaft treffe ich oft auf Unmut in dieser Sache. Selbst konstruktive Anregungen werden nicht ernstgenommen, Ideen abgebügelt und Entscheidungen getroffen, über die sich so mancher Bürger nicht ausreichend informiert und einbezogen fühlt.

Ich meine: Der Dialog mit den Bürgern und die Transparenz von Entscheidungen sind sehr wichtig. Bürgerbeteiligung heißt für mich, die Hinweise und Anregungen der Bürgerschaft ernst zu nehmen und ausreichend Möglichkeiten zu bieten, Ideen, Vorstellungen und Wünsche im direkten Gespräch zu äußern.

Als Oberbürgermeister werde ich in meinem Büro eine Stelle schaffen, die sich unter anderem um die Organisation einer intensiven Kommunikation – sowie wenn notwendig Moderation  – zwischen Bürgern und Verwaltung bemüht.

Es geht mir aber auch um die Schaffung eines Ideenmanagements, bei dem die Bürger ihre Gedanken und Verbesserungsvorschläge einbringen können. Ich sehe hier ein großes Potential, das nutzbar gemacht werden sollte. Sachlich vorgetragene Beschwerden sind keine „Majestätsbeleidigung“, sondern konstruktive Kritik, aus denen ich gemeinsam mit der Stadtverwaltung und dem Stadtrat mögliche Lösungsansätze entwickeln möchte. Vor wichtigen Festlegungen und Beschlüssen muss zudem ein breites Meinungsspektrum eingeholt werden.

Es fällt leichter bürgernahe Entscheidungen zu treffen, wenn bekannt ist, was die Bürger bewegt. Eine frühzeitige und sachgerechte Information, und wo möglich auch die direkte Beteiligung der Bürger vor Entscheidungen, sind die Grundlage einer breiten Akzeptanz.