Familienfreundlichere Stadt || Matthias Knaak Familienfreundlichere Stadt

Die Geburtenzahlen steigen in der Stadt stärker als gedacht. Das ist ein großes Glück für Bautzen. Bautzen braucht junge Familien.

Als Oberbürgermeister will ich unsere Stadt noch familienfreundlicher gestalten: Denn Familien brauchen die Sicherheit, dass ein guter Kita-Platz zur Verfügung steht, bezahlbare Wohnungen und Wohneigentum.

Unter meiner Führung hat die CDU-Stadtratsfraktion bereits 2012 den Weg für mehr Kita-Plätze freigemacht und die Situation der Tagesmütter verbessert.

Wir wissen: Der Bedarf ist weiter gewachsen, Kita-Plätze sind derzeit knapp. Hier müssen wir als Stadt noch mehr tun, denn Kita-Plätze sind für mich nicht nur per Gesetz vorzuhalten, sie sind ein Symbol dafür, dass Familien in Bautzen willkommen sind. 

Generell gilt es darauf zu achten, eine stadtteilnahe Unterbringung zu ermöglichen und dass freie Träger beim Ausbau der Kinderbetreuung Vorrang haben. Es ist dabei auf ein wohldurchdachtes Verhältnis zwischen Kapazitäten freier Träger und denen der Stadt zu achten. Damit sich Kinder beim Übergang von der Krippe in den Kindergarten nicht unnötig neu eingewöhnen müssen, setze ich auf Kombi-Einrichtungen anstelle reiner Krippen. Auch ist die Möglichkeit der Erweiterung von Plätzen in Kindertagespflege mit in den Blick zu nehmen.

Für eine familienfreundliche Stadt ist es aber ebenso wichtig, dass Firmen den Wert von Familien erkennen. Sie sind in der Pflicht, sich für Familien zu engagieren und so ihre Fachkräfte zu sichern. Ich begrüße es daher, wenn Unternehmen selbst mehr tun und zum Beispiel über gemeinsame Betriebskindergärten nachdenken. Die Stadtverwaltung kann und soll da unterstützen.

Kita, Schulen, Wohnen – Familien müssen sich in Bautzen wohlfühlen und damit ist das Stadtgebiet mit seinen Ortschaften gemeint und keine Abwanderung in den Speckgürtel. Mehr rein als raus – das sollte das Ziel unserer Bemühungen im Stadtrat sein, und das nicht allein mit Blick auf die Einnahmeseite der Stadt.

Familien brauchen nicht nur Platz, sondern Plätze: Kita-Plätze, Bau-Plätze, Plätze zum Wohnen, Spielplätze.