Stausee || Matthias Knaak Stausee

Der Bautzener Stausee gehört zu den Plätzen in Bautzen, mit denen wir Bautzener ganz besonders verbunden sind. Dazu zähle ich auch mich.

Nach dem Scheitern der großen Investorenpläne hat sich das Areal dank einiger mutiger Investoren weiterentwickelt. Vor allem den bisherigen Investitionen von Familie Haubner, Herrn Schneider von der Ocean-Beachbar, Familie Kasper vom Minigolfpark und der Geduld der Feldküche Koban ist es zu verdanken, dass sich der Stausee seit dem Scheitern des Ferienpark-Projektes überhaupt entwickelt hat.

Auch wenn der Stausee in der Entwicklung nicht das Potential des Seenlandes hat und auch nicht haben wird: Als Naherholungsgebiet für Bautzener und ihre Gäste ist die Talsperre wichtig und darf nicht aufgegeben werden. Unbezahlbare Luftschlösser wird es mit mir als Oberbürgermeister hier zwar auch weiterhin nicht geben. Sinnvolle Investitionen, wie zuletzt die Trinkwasserleitung und der aktuell geplante Bootssteg, dürfen jedoch nicht mehr Jahre vor sich hergeschoben werden.

Der Betrieb der Asylunterkunft „Spreehotel“ soll zwar baurechtlich in geordnete Bahnen gebracht werden, jedoch mit der vom Landkreis versprochenen Neueinrichtung der Unterkunft in der Löbauer Straße im Jahr 2019 auslaufen.