Sichere und saubere Stadt || Matthias Knaak Sichere und saubere Stadt

Sichere und saubere Stadt 

Sicherheit für jeden Einzelnen sowie eine saubere und gepflegte Stadt sind Grundbedürfnisse aller Bürgerinnen und Bürger. Ich setze mich dafür ein, dass der Freistaat Sachsen die Präsenz der Polizei in Bautzen nicht verringert. Der Personalabbau des Freistaates darf nicht auf Kosten von Städten wie Bautzen gehen! 

Die Bautzener Feuerwehr gehört zu den ältesten Wehren Deutschlands – das bedeutet für mich Stolz und Verpflichtung für die Zukunft. Bautzen leistet sich eine Berufsfeuerwehr – und das ist gut so! Die Ausstattung der Bautzener Stadtfeuerwehr und der freiwilligen Feuerwehren in Kleinwelka, Niederkaina, Salzenforst und Stiebitz wird mit mir weiter auf hohem Niveau fortgeführt werden. Krisenszenarien wie die Hochwasserkatastrophen der vergangenen Jahre zeigen, wie lebensnotwendig diese Ausstattung sein kann. Wichtig sind mir außerdem eine gute Nachwuchsarbeit für Jungen und Mädchen sowie Wertschätzung und Unterstützung der Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren.  

Mit Sorge nehme ich in der Stadt ein Anwachsen der mutwilligen Verunreinigung und Beschädigung öffentlicher Anlagen wahr - dieser Trend muss gestoppt werden! Die Anlagen wurden mit Steuermitteln errichtet; Säuberung, Reparatur oder Ersatz nehmen wiederum die öffentlichen Gelder in Anspruch und könnten sinnvoller investiert werden. Gegensteuern möchte ich, indem das Ordnungsamt verstärkt auch in diesem Bereich und dabei nicht nur in der Innenstadt tätig wird. Schäden sollen schneller als bisher behoben werden, um eine Verwahrlosung nicht eintreten zu lassen. Für die schnelle Meldung von Schmutz und Schäden möchte ich eine Telefonhotline sowie ein Onlineportal bei der Stadtverwaltung einrichten. Soweit sich hierbei Problemschwerpunkte zeigen, muss mit der Bautzener Bau- und Betriebsgesellschaft, die die Stadtreinigung im Auftrag der Stadt erledigt, über eine Erweiterung verhandelt werden.  

Ich wünsche mir in unserem Stadtbild mehr „Blühflächen“. Vielleicht können solche auch dadurch entstehen, in dem die Stadt öffentliche Flächen in die Hände freiwilliger Enthusiasten zur Bewirtschaftung nach ihren Vorstellungen gibt. Einen Versuch ist das meines Erachtens auf jeden Fall wert. Auch internationale Trends wie Urban Gardening finde ich interessant und würde gern örtliche Interessenten mit den städtischen Möglichkeiten unterstützen.